Tempel (Eph 2, 22)

von beinahe jeder meiner Zellen weiss ich, wie sie tickt

ich erkenne ihren Gesang , wenn sie sich freut

und höre sie knirschen, wenn sie in Panik gerät

 

ich verstehe mich auf die leisen Geräusche im Gebälk

lasse den Bauch klucksen und die Augen kreisen

und erkunde die Zwischenräume, in denen es atmet und lebt

 

ich wohne hier gern

 

manchmal ziehe ich den Kopf ein, und schaue beunruhigt zur Decke

zwischen zwei Atemzügen

ist es hier und da ewig.

 

 

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